Skip to Content

 

Kleine Lösung für Basalt-Abbau in Oberbettingen

Der RPBL-Basalttagebau in Oberbettingen wird im Rahmen des bestehenden Pachtvertrages mit der Gemeinde erweitert. Damit wird eine so genannte „kleine Lösung“ realisiert, die keinen erneuten Beschluss der kommunalen Vertretung erfordert, da dies bereits im bestehenden Pachtvertrag geregelt ist. Die Rheinischen Provinzial Basalt und Lavawerke mit Hauptsitz in Sinzig werden daher einen entsprechenden Antrag für die „kleine“ Erweiterung beim Landesamt für Geologie und Bergbau in Mainz stellen. Aus Vorgesprächen ergibt sich, dass mit einem positiven Bescheid zu rechnen ist.
 
Konkret bedeutet dies, dass RPBL auf einen Teil der Flächen, die für den Abbau vorgesehen waren und im bestehenden Pachtvertrag enthalten sind, verzichtet. „Wir werden den weiteren Abbau so reduzieren, dass unsere Nachbarn in Oberbettingen weder durch besondere Sprengerschütterungen, noch durch eine zu große Nähe zum Steinbruch, Belästigungen erfahren“, betont RPBL-Geschäftsführer Thomas Blau.
 
Mit der nun gefundenen Lösung wird der Tagebau in keinem Fall – wie immer von einer Bürgerinitiative verbreitet – bis auf 130 Meter an das benachbarte Neubaugebiet heranreichen. Auch der Aussichtspunkt Rüdersbusch bleibt erhalten. Mit der „kleinen“ Erweiterung werden Basaltvorkommen erschlossen, die ausreichen, um den Betrieb in Oberbettingen noch bis zu zwei weiteren Jahren fortführen zu können. Damit hofft das Unternehmen ausreichend Zeit gewinnen zu können, um eine Verlegung der modernen Brech- und Klassieranlagen zukunftssicher zu planen. RPBL hat seit Eröffnung des Tagebaus rund 15 Millionen Euro investiert, um in Oberbettingen eine der modernsten und umweltfreundlichsten Verarbeitungsanlagen in der Eifel zu installieren. Gleichzeitig entstanden 12 Arbeitsplätze, die nun für die weiteren Jahre der Produktion in Oberbettingen gesichert sind.